Floatglas Herstellungsverfahren.

Zur Herstellung werden die Rohstoffe als Gemenge im Schmelzofen bei einer Temperatur von 1500 °C geschmolzen. Die Glasschmelze wird über einen schmalen Kanal auf ein flüssiges, ebenes Zinnbad geleitet. Die Temperatur der Schmelze beträgt beim Eintritt ins Zinnbad (Floatbad) etwa 1000 °C. Die leichtere Schmelze schwimmt (floatet) auf der Oberfläche des flüssigen Metalls und breitet sich aus. Die plane Oberfläche des Zinnbades und die Oberflächenspannung des Glases ergeben ein verzerrungsfreies und absolut planes Glasband.
Nach dem Abkühlen von ca. 600 auf 30 °C wird das Glasband mittels Laser auf Fehler kontrolliert und zu Glastafeln geschnitten. In modernen Fabrikations-Anlagen können täglich bis zu 6 t Glas in Dicken von 2 bis 19 mm und maximalen Bandmassen von 320 cm x 600 cm gefertigt werden.